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Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE

Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) NEGRONNE
Spezifikationen
Verkaufshöhe60-80cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitAugust-Oktober
Die Standardlieferzeit für Österreich beträgt 2-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
Wir versenden Waren am Montag, Dienstag, Mittwoch, nach Absprache auch Donnerstag oder Freitag.
Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 36.45€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Negronne' (Ficus carica)

Die Sorte 'Negronne', weltweit vor allem unter dem Namen „Violette de Bordeaux“ berühmt, gilt unter führenden Pomologen und Feigenkennern als eine der absolut besten und schmackhaftesten Feigen der Welt. Sie ist ein echtes kulinarisches Juwel, das königliche französische Tradition mit einer enormen Winterhärte verbindet, die für das mitteleuropäische Klima unerlässlich ist. Sie begeistert durch ihre tiefe, dunkle Färbung, ein komplexes Aroma, das an edlen alten Wein erinnert, und ihre Fähigkeit, selbst auf kleinstem Raum gigantische Ernten zu liefern.

Königliche Historie: Diese historische französische Sorte ist eng mit den königlichen Gärten von Versailles verbunden. In Fachkreisen wird sie auch unter den Synonymen Violette de Bordeaux, Figue Poire oder Petite Aubique geführt. Bereits im Jahr 1692 wurde sie vom berühmten Hofgärtner J.B. de la Quintinie ausführlich beschrieben und galt als persönlicher Favorit von König Ludwig XIV., dem Sonnenkönig. Ihre historische Verbreitung in das Pariser Umland, nach England und Nordamerika beweist eindrucksvoll, dass sie auch in kühleren Regionen mit kurzem Herbst voll ausreifen kann.

Die größten Vorzüge dieser Sorte:

  • Weltklasse-Geschmack: Einzigartig vielschichtig mit Noten von dunklen Waldbeeren und reifem Jahrgangswein.
  • Exzellente Holzausreife: Junge Triebe verholzen extrem schnell, was für eine herausragende Frosthärte sorgt.
  • Kompakte Wuchsform: Die Traumfeige für große Kübel, Terrassen und kleine Stadtgärten.
  • Enorme Produktivität: Liefert eine unvergleichlich hohe Fruchtmenge pro Quadratmeter Kronenvolumen.
  • Nässetoleranz: Die Früchte platzen und faulen selbst bei anhaltendem Herbstregen kaum auf.
  • Vielseitig in der Küche: Da die Früchte gut ihre Form behalten, eignen sie sich perfekt zum Frischverzehr und zum Kochen/Backen.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung

Wuchs, Habitus und Frostresistenz

  • Habitus: Mittelstark, von Natur aus buschig, kompakt und leicht ausladend. Im Freiland eingepflanzt erreicht der Baum meist eine handliche Höhe von 2,5 bis 3 Metern.
  • Schnitt und Kübelhaltung: Lässt sich problemlos als kompakter Einzelstamm oder mehrstämmiger Strauch erziehen. Dank ihrer moderaten Größe ist sie die ideale Kandidatin für eine dauerhafte Kultur in großen Töpfen auf Balkon oder Terrasse.
  • Das Geheimnis der Winterhärte: Ihre Frostverträglichkeit liegt im Wachstumsrhythmus begründet: Das Holz wächst mäßig und reift bereits im Hochsommer vollständig aus und verholzt – selbst an Standorten im Halbschatten.

Früchte und Geschmacksprofil

  • Erste Ernte (Sommer / Breba): Reift ab Anfang Juli am Holz des Vorjahres sehr regelmäßig. Die Feigen sind mittelgroß (ca. 50 g) und eiförmig bis birnenförmig. Die dünne Haut ist dunkelviolett bis kohlschwarz. Das tiefrote, cremige Fruchtfleisch besitzt ein feines Beerenaroma.
  • Zweite Ernte (Herbst-Haupternte): Bringt von Mitte August bis Oktober an den neuen Trieben enorme Erträge hervor. Die Feigen sind kleiner (35 – 45 g), blauschwarz mit hellen Sprenkeln und einer etwas dickeren Haut. Ihr Geschmack ist hochkonzentriert, marmeladig und balanciert Süße perfekt mit der feinen Fruchtsäure eines alten Weines.

Anbau, Pflege und Erntetipps

  • Befruchtung und Regenfestigkeit: Parthenokarp (selbstbefruchtend, adriatische Gruppe). Beide Ernten zeichnen sich durch hervorragende Wetterfestigkeit aus – sie platzen bei Regen nicht auf.
  • Winterhärte und Pflanzung: Bis -17 °C vollkommen frosthart. Pflanzen Sie 2- bis 3-jährige Bäume ins Freiland. In kälteren Lagen sollte der Stamm im Winter geschützt werden, bis er einen Durchmesser von 6 bis 7 cm aufweist.
  • Lichtbedarf (Erfahrungen aus Wien): Im Herbst kann selbst ein kleiner Strauch bis zu 300 Früchte ansetzen. Damit diese reifen, benötigt die Pflanze im September und Oktober volle Sonne. Sinkt die Lichtintensität im Spätherbst, lässt die Qualität der letzten Früchte nach.
  • Erntehinweis: Lassen Sie die Herbstfeigen nicht überreif werden. Wenn sie zu lange am Baum hängen, trocknen sie ein, verlieren Saft und die Haut wirkt zäh. Ernten Sie die Früchte, sobald sie weich, aber noch vollsaftig sind.

Nachteile der Sorte:

  • Kleinere Früchte im Herbst: Bei der Haupternte wiegen die Feigen oft nur etwa 35 Gramm.
  • Feste Schale bei Überreife: Überreife Früchte können eine ledrig und trocken wirkende Schale entwickeln.
  • Bedarf an Herbstsonne: Um die enorme Fruchternte im Herbst vollständig auszureifen, sind sonnige und warme Tage im September und Oktober erforderlich.

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