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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS

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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS
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Feigenbaum (Ficus carica) MADELEINE DES DEUX SAISONS
Spezifikationen
Verkaufshöhe80-100cm
Topf2,5L
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Österreich beträgt 2-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
Wir versenden Waren am Montag, Dienstag, Mittwoch, nach Absprache auch Donnerstag oder Freitag.
Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 36.45€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Madeleine des Deux Saisons' (Ficus carica)

Die Sorte 'Madeleine des Deux Saisons' ist ein wahrer Aristokrat unter den Feigenbäumen. Sie bringt nicht nur atemberaubende Ästhetik in Ihren Garten, sondern auch ein Stück französischer Königsgeschichte. Diese frostharte und überaus ertragreiche Feige wird weltweit für ihre wunderschönen, goldbraun gestreiften Früchte mit leuchtend rotem Fruchtfleisch bewundert. Wenn Sie eine Sorte suchen, die optische Eleganz, höchste Fruchtqualität und zwei zuverlässige Ernten – selbst in kühleren Klimazonen – perfekt vereint, haben Sie sie hier gefunden.

Herkunft und königliches Erbe: Diese Feige stammt aus der historischen französischen Region Anjou. Am französischen Hof war sie so beliebt, dass König Ludwig XIV. sie in großem Stil direkt in den Gärten von Versailles anbauen ließ. Wegen ihres göttlichen Geschmacks und ihrer Robustheit in kühlerem Klima ist sie auch unter dem Synonym "Angélique" (die Engelhafte) bekannt. Der Name "Madeleine" ist eine Hommage an das berühmte französische Biskuitgebäck, das König Ludwig XV. nach seiner begnadeten Köchin Madeleine Paulmier benannte. Der Zusatz "des Deux Saisons" (zwei Jahreszeiten) verweist auf ihre Fähigkeit, zweimal im Jahr Früchte zu tragen.

Die größten Vorteile dieser Sorte:

  • Optisches Highlight: Wunderschöne, goldbraun gestreifte Früchte mit intensiv rotem Inneren.
  • Herausragender Geschmack: Eine erfrischende, intensiv süße und vollmundige Fruchtnote.
  • Zwei Ernten (Bifère): Trägt zweimal im Jahr, wobei die Sommerernte extrem früh beginnt.
  • Starke Winterhärte: Ausgereiftes Holz übersteht Frost bis -15 °C. Perfekt an kühlere Regionen angepasst.
  • Selbstbefruchtend: Die Sorte ist parthenokarp und liefert sichere Erträge.
  • Historischer Wert: Ein royales Erbe direkt aus den Gärten von Versailles.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung

Wuchs und Habitus

  • Wuchskraft: Der Baum wächst mittelstark bis kräftig. Im Gegensatz zu vielen breit wachsenden Feigen hat diese Sorte von Natur aus einen aufrechten, vertikalen Wuchs. Im Freiland wird sie 2,5 bis 4 Meter hoch.
  • Formschnitt: Die Pflanze reagiert sehr gut auf einen Auslichtungsschnitt im Frühjahr, mit dem sich die Krone hervorragend formen lässt.

Früchte und Geschmack – Zwei Erntewellen

  • Erste Ernte (Sommer / Breba): Sie gehört zu den sehr frühen Sommerfeigen und reift bereits ab Anfang August am letztjährigen Holz. Die Früchte sind groß, prall und rund (100 – 120 g). Die glänzende Schale ist cremerosafarben mit goldbraunen Streifen. Das leuchtend rote Fruchtfleisch bietet ein intensiv süßes, frisches Aroma.
  • Zweite Ernte (Herbst-Haupternte): Reift an den neuen Trieben von Mitte September bis Oktober. Diese Feigen sind etwas kleiner (70 – 80 g), flacher und haben keinen ausgeprägten Hals. Die Herbsternte fällt in der Regel üppiger aus und ist geschmacklich noch konzentrierter.

Anbau und Pflege

  • Befruchtung: Die Sorte gehört zur adriatischen Gruppe und ist parthenokarp (selbstbefruchtend). Sie benötigt keine Feigenwespe.
  • Winterhärte und Pflanzung: Frosthart bis -15 °C. Pflanzen Sie am besten 2- bis 3-jährige Bäume aus. In kühleren Gegenden müssen Stamm und Krone zwingend mit einem Frostschutzvlies umwickelt werden, bis der Stamm einen Durchmesser von 6 bis 7 cm erreicht hat.
  • Gesundheit: Der Baum strotzt vor Vitalität, Holz und Blätter sind sehr gesund und unempfindlich gegenüber gängigen Schädlingen.
  • Profi-Tipp für aufrechte Sorten: Wegen des starken Drangs nach oben empfiehlt es sich, die jungen grünen Triebe im Juni zu entspitzen (pinzieren). Dadurch stoppt der Baum das Höhenwachstum, verzweigt sich in die Breite und steckt seine Energie in die schnellere Reifung der Früchte.

Nachteile der Sorte:

  • Schnittaufwand: Der aufrechte Wuchs erfordert regelmäßiges Pinzieren im Sommer. Andernfalls „schießt“ der Baum in die Höhe, was auf Kosten der Seitentriebe und der Fruchtbildung geht.
  • Winterschutz in der Jugend: Junge Pflanzen benötigen in den ersten Jahren im Freiland einen gründlichen Winterschutz.

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