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Feigenbaum (Ficus carica) LONGUE D'AOÛT

Feigenbaum (Ficus carica) LONGUE DAOÛT
Neu
Feigenbaum (Ficus carica) LONGUE D'AOÛT
Spezifikationen
Verkaufshöhe60-80cm
Topf2,5l
Verkaufen als2 Jahre alt
ReifezeitSeptember/Oktober
Die Standardlieferzeit für Österreich beträgt 2-5 Werktage. (außer Waren „Auf Bestellung“)
Wir versenden Waren am Montag, Dienstag, Mittwoch, nach Absprache auch Donnerstag oder Freitag.
Preise
39.00€
Exkl. Steuer: 36.45€
  • Verfügbarkeit: Auf Lager
  • Model: Ficus carica

Feigenbaum - Sorte 'Longue d'Août' (Ficus carica)

Die Sorte 'Longue d'Août' ist unter Feigenliebhabern auch unter dem populären Namen „Bananenfeige“ bekannt. Dieser äußerst wertvolle und ertragreiche Feigenbaum ist eine Bereicherung für jeden Garten. Er kombiniert die exotische Optik seiner riesigen, länglichen Früchte mit einer beeindruckenden Widerstandsfähigkeit gegen schlechtes Wetter. Besonders in warmen Weinbaugebieten fühlt sich dieser robuste Baum wohl und liefert dank seiner enormen Wuchskraft bis in den späten Herbst hinein reiche Ernten an süßen Feigen.

Herkunft und Historie: Es handelt sich um eine alte französische Sorte, die historisch für ihre Zuverlässigkeit und Vitalität geschätzt wird. International findet man sie häufig auch unter den Synonymen Banane oder Jérusalem.

Die größten Vorteile der Sorte:

  • Einzigartige Fruchtform: Die Sommerfeigen sind exotisch länglich und erreichen ein gigantisches Gewicht von bis zu 180 g.
  • Gourmet-Aroma: Eine honigsüße Note, die von einem zarten, aber deutlichen Bananenaroma begleitet wird.
  • Nässeresistent: Die Früchte neigen auch bei längeren Regenperioden nicht zum Aufplatzen oder Faulen.
  • Starke Frosthärte: Ausgereiftes Holz älterer Pflanzen verträgt zuverlässig Minustemperaturen bis -17 °C.
  • Reicher Ertrag: Auf die großen Sommerfeigen folgt eine zahlenmäßig extrem reiche und geschmacksintensive Herbsternte.
  • Selbstbefruchtend: Die Sorte ist parthenokarp und zeichnet sich durch enorme Vitalität aus.

Detaillierte Pflanzenbeschreibung

Wuchs und Habitus

  • Wuchskraft: Der Baum wächst ziemlich stark, breit und ausladend. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er meist eine Höhe von etwa 2,5 bis 3 Metern.
  • Formschnitt: Je nach Frühjahrsschnitt lässt sich die Pflanze wunderbar als kompakter Baum mit Stamm oder als breiter, ausladender und dicht tragender Strauch erziehen.

Früchte und Geschmack – Zwei Ernten

  • Kulinarisches Geheimnis: Diese Sorte trägt zweimal im Jahr (Bifera), wobei sich die beiden Ernten optisch, in der Größe und geschmacklich unterscheiden. Das typische Bananenaroma entfaltet sich bei Vollreife am besten.
  • Erste Ernte (Sommer / Breba): Reift im Juli am einjährigen Holz. Diese Feigen sind riesig (120 – 180 g) und markant in die Länge gezogen (bananenähnlich). Die grün-gelbe bis bräunliche Schale verbirgt ein hellrotes, sehr saftiges und honigsüßes Fruchtfleisch mit einer faszinierenden Bananennote.
  • Zweite Ernte (Herbst-Haupternte): Reift von Mitte August bis September (in sehr warmen Jahren bis Ende Oktober) an den neuen Trieben. Diese Früchte sind kleiner (60 – 80 g), rundlicher und haben eine dunklere Schale. Diese Ernte fällt deutlich üppiger aus und ist geschmacklich noch konzentrierter.

Pflege und Anbau

  • Befruchtung: Die Sorte gehört zur adriatischen Gruppe und ist parthenokarp. Sie benötigt zur Fruchtbildung keine Feigenwespe.
  • Witterungsbeständigkeit: Ein riesiger Pluspunkt: Die reifen Feigen platzen nicht auf und sind extrem unempfindlich gegenüber Fäulnis bei regnerischem Wetter.
  • Pflanzung und Winterschutz: Pflanzen Sie 2 bis 3 Jahre alte Bäume ins Freiland. Trotz einer Frosthärte von -17 °C müssen Stamm und Krone in kälteren Regionen mit einem Frostschutzvlies umwickelt werden, bis der Stamm einen Durchmesser von 6 bis 7 cm erreicht hat.
  • Profitipp für mehr Ertrag: Der Baum reagiert hervorragend auf einen Sommerschnitt. Wenn Sie im Juni die neuen grünen Triebe nach dem 4. bis 5. Blatt kappen, bremsen Sie das Holzwachstum. Die Pflanze lenkt ihre Energie dann in die schnellere Reifung der Herbstfeigen.

Nachteile der Sorte:

  • Schnittaufwand: Aufgrund des ausladenden und kräftigen Wachstums ist ein regelmäßiger Schnitt (besonders im Sommer) zwingend nötig, um den Baum in Form zu halten und den Ertrag zu fördern.
  • Späte Herbsternte: In kühleren Gegenden (außerhalb von Weinbauklimaten) kann die Herbsternte sehr spät reifen (Oktober), wodurch die Gefahr von frühen Frostschäden an den Früchten besteht.

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